Gemeindesteuern
Bei einem unveränderten Steuerfuss von 112 % konnten die Gesamteinnahmen mit CHF 20'857'353 bei den allgemeinen Gemeindesteuern das Ergebnis des Vorjahres um 10,37 % übertreffen.
Bei den Einkommenssteuern liegt das Ergebnis mit CHF 13'299'319 rund 3.50 % über dem Budget. Die effektive Zunahme zeigt im Rechnungsjahr ein Wachstum bei den Einkommenssteuern von 4.91 %.
Bei den Einkommenssteuern früherer Jahre ist das Ergebnis mit CHF3’043'069 um 62.73 % höher als budgetiert. Dies ist unter anderem mit der Abarbeitung von Pendenzen begründet, bei welchen mehrere Steuerperioden bei Steuerpflichtigen gemeinsam eröffnet werden konnten. So generierte nicht erwartete Nachträge und trug zum positiven Ergebnis bei.
Bei den Vermögenssteuern 2025 liegen die Einnahmen mit CHF 985'664 um 3,75 % über dem Budget. Zudem konnten durch die Abarbeitung von Pendenzen früherer Steuerjahre Mehreinnahmen von rund CHF 75'000 gegenüber dem Budget realisiert werden.
Sondersteuer
Höhere Steuereinnahmen konnten auch bei den Sondersteuern verzeichnet werden, welche mit gesamthaft CHF 748‘878 rund 20,4 % über dem Budget liegen.
Bei den Nachsteuern und Bussen liegen die Einnahmen mit CHF 42'133 etwa 30 % unter der Budgetprognose. Es zeigt sich, dass nur noch in vereinzelten Fällen grössere Erträge von Nachsteuern und Bussen zu verzeichnen sind.
In Neuenhof ist weiterhin ein reger Immobilienmarkt zu verzeichnen. Die Grundstückgewinnsteuern 2025 liegen mit CHF 522'302 um 24.29% über dem Budgetwert. Das Ergebnis bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern zeigt Einnahmen von
CHF 126'885 und damit 26,88 % mehr als die Budget-Prognose.
Abschreibungen aus Steuererlass und -verlust
Die Kennzahlen für Steuerausstände und -verluste verzeichneten 2019 einen Ausstand von 15.86 %, der bis 2024 kontinuierlich auf 26,41 % anstieg. Dies zeigt, dass das Steuerinkasso in den Vergangenen Jahren nicht mit der notwendigen Intensität bewirtschaftet wurde und Betreibungen teilweise nicht wie üblich ohne Verzug eingeleitet wurden.
Aufgrund der erfolgreichen Neustrukturierung unter der neuen Leitung der Abteilung Finanzen konnte der Ausstand im vergangenen Jahr auf 25,62 % gesenkt werden. Dieser Weg wird nun weiterverfolgt.
Berechnet man die Nettoverluste des bereinigten Steuersolls, betragen diese im Rechnungsjahr 1,28 %.
Auch wenn sich die Situation der Pro-Kopf-Steuereinnahmen im kantonalen Vergleich verbessert hat, so liegen diese Einnahmen im kantonalen Vergleich nach wie vor unter dem Durchschnitt. Es ist damit weiterhin absehbar, dass der Steuerfuss per 2027 aufgrund anstehender Investitionen in die Infrastruktur leicht erhöht werden muss.
Gemeinderat und Verwaltung bedanken sich abschliessend bei allen Steuerpflichtigen, die ihrer Verpflichtung nachkommen und die Steuern jeweils pünktlich bezahlen.